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Armee im Schatten - Militärhistorische Studie zur 17. Armee im 2. Weltkrieg

Vorläufige Gliederung:
Einführung
1940/41: Aufstellung und Vorbereitung des Russlandfeldzugs
Überfall auf die UdSSR und Eroberung der Ukraine
Krisen im Winter 1941/42
Sommer/Herbst 1942: In Richtung Schwarzes Meer und Kaukasus
Stalingrader Katastrophe der Wehrmacht erzwingt Anfang 1943 den Rückzug der Heeresgruppe A und ihrer zwei Armeen
Monatelange Abwehrkämpfe im "Gotenkopf" am Kuban
September/Oktober 1943: Aufgabe des Kuban-Brückenkopfes
Mit schwachen Kräften auf der Krim
April/Mai 1944: Zerschlagung durch die Rote Armee
Räumung von Sewastopol unter Feindeinwirkung
Sommer/Herbst 1944: Neuaufstellung
Ende in Schlesien und den Sudeten
Zusammenfassung

Kurze Chronologie der 17. Armee
Zusammensetzung der Armee von 1940-1945 (Korps und Divisionen)

Erscheint im 1. Halbjahr 2021 im Helios Verlag, Aachen
 
Arbeitsgrundlage ein/ausblenden
Einführung

Die Kriegstagebücher (KTB) der 17. Armee, der Heeresgruppe A und des OKW bildeten die wichtigsten Quellen. Darüber hinaus vermittelten die Arbeiten über die Räumung des Kuban-Brückenkopfes im Herbst 1943 von Friedrich Forstmeier und über die Aufgabe der Krim im Frühjahr 1944 von Andreas Hillgruber grundlegende Informationen. Unverzichtbar für die Studie war ferner die Abhandlung des ehemaligen Ersten Generalstabsoffiziers (I a) des AOK 17 über die letzten Tage der Armee auf der Krim im Mai 1944. Elementare neuere Informationen zur Heeresgruppe A und der 17. Armee aus den Jahren 1943/44 finden sich in den Kapiteln von Klaus Schönherr im Band 8 des Standardwerks "Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg".
Außer den Dokumenten aus dem Bundesarchiv sind Unterlagen aus dem Zentralarchiv des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation (CAMO) über die 17. Armee und der ihr vorgesetzten Heeresgruppe herangezogen worden. Dabei handelt es sich um sowjetische Beuteakten der Deutschen Wehrmacht, die seit einigen Jahren von einem deutsch-russischen Konsortium (Projekt) zur Digitalisierung deutscher Dokumente des Zweiten Weltkrieges vom Deutschen Historischen Institut Moskau ins Netz gestellt wurden.
Durch diese in den letzten Jahren veröffentlichten und frei zugänglichen CAMO-Dokumente hat sich die Materiallage stark verbessert, so dass die im Jahr 2016 erschienene SKIZZE über die
17. Armee im Aachener Helios Verlag nun zu einer sehr viel umfangreicheren STUDIE über diesen nur an der deutsch-sowjetischen Front eingesetzten Großverband der Wehrmacht führte.
Arbeitsgemeinschaft ehemaliger Offiziere - DDR-Propaganda gegen die Bundeswehr

Gliederung:

Einleitung
Vorgeschichte
Gründung
Personalreservoir
Aufgaben, Anleitung und Zielvorgaben
Exkurs: Angriffe gegen Adolf Heusinger, erster Generalinspekteur der Bundeswehr
Praxis und Umsetzungsprobleme
Mitteilungsblatt der Arbeitsgemeinschaft
MfS-Überwachungspraktiken
Verordnete Selbstauflösung
Weißer Fleck in der DDR-Historiographie
Zusammenfassung

Anhang:Dokumente und Materialien
Kurze Chronik der AeO
Quellen
Literatur (Auswahl)
Namensverzeichnis

Im Juli 2020 im Helios Verlag, Aachen, erschienen, 200 Seiten
ISBN: 978-3-86933-251-2
 
Zum Inhalt ein/ausblenden
Zersetzungsversuche der Bundeswehr

Vermutlich auf Veranlassung der Sowjets ließ die SED in der DDR Anfang 1958 einen Verein ehemaliger Wehrmachtoffiziere gründen, der sich zum Ziel setzte, Einfluss auf frühere Kameraden und Bundeswehroffiziere zu nehmen, um diese zum Widerstand gegen die "Bonner Politik" zu veranlassen. Im Mittelpunkt der Tätigkeit des staatsfinanzierten Klubs standen Versuche, ehemalige und aktive Offiziere im Westen mit Hilfe eines "Mitteilungsblattes" des Vereins, das in großen Stückzahlen in die Bundesrepublik und nach Westberlin versandt wurde, vor angeblichen Kriegsplänen der Bundeswehr bzw. der NATO zu warnen und zu einer "Verständigung zwischen Ost und West" aufzurufen. Vor allem in den ersten Jahren der Existenz der Arbeitsgemeinschaft wurde leitenden Bundeswehroffizieren, die zuvor in der Wehrmacht dienten, unterstellt, die Ergebnisse des 2. Weltkrieges rückgängig machen zu wollen und einen "Bruder- und Atomkrieg" einzuplanen.
Die Propaganda erreichte auf Grund ihrer Einseitigkeit und Realitätsferne die Mehrzahl der Adressaten im Westen zu keiner Zeit, was schließlich zu Beginn der 1970er Jahre zur Auflösung führte.
Die amtliche DDR-Militärgeschichtsschreibung vermied bis zur Wende 1989/90 das Thema aufzugreifen und verbot Historikern, die Arbeitsgemeinschaft überhaupt zu erwähnen. Das kurze Leben des Klubs von nicht einmal Hundert ehemaligen Offizieren und Generalen der Wehrmacht war den SED-Verantwortlichen offenbar peinlich...
Hitlers NS-Führungsoffiziere 1944/45 - Die letzten Propagandisten des Endsiegs

Helios Verlag, Aachen, August 2019, 188 Seiten

Gliederung:

Einleitung
Hitlers Befehl zur "Nationalsozialistischen Führung" der Wehrmacht vom 22. Dezember 1943 und seine Vorgeschichte
Gründungsphase der NS-Führung in der Wehrmacht 1943/44
NS-Führungsstab des OKW und NS-Führungsstäbe der Wehrmachtteile
Auswahl der haupt- und nebenamtlichen NS-Führungsoffiziere
Politisch-weltanschauliche Erziehungsziele
Die NS-Führung der Wehrmacht und der 20. Juli 1944
NS-Führungsoffiziere im Einsatz
Zusammenbruch der Wehrmacht und des 3. Reiches
NS-Führungsoffiziere im Urteil der Nachkriegszeit
Zusammenfassung
Kurzbiographien leitender NS-Führungsoffiziere
Anhang
Quellen / Literatur
 
Vor dem Untergang ein/ausblenden
Indoktrination pur

Als die Deutsche Wehrmacht Ende 1943 schon überall mit dem Rücken zur Wand stand und große Teile des einst eroberten Gebiets schon hatte aufgeben müssen, als das NS-System schon Millionen Juden, politische Gegner und sowjetische Kriegsgefangene umgebracht hatte, entschloss sich Adolf Hitler, eine "Nationalsozialistische Führung" (NSF) in der Wehrmacht zur Stabilisierung der NS-Weltanschauung und des militärischen Durchhaltewillens zu etablierten. Diese NSF sollte gleichberechtigt neben die militärische Führung treten. Anfang 1944 nahmen Zehntausende haupt- und nebenamtliche "Nationalsozialistische Führungsoffiziere" (NSFO) in allen Wehrmachtteilen ihre Tätigkeit auf, mit Schwerpunkt im Heer. Sie waren nur einem Ziel verpflichtet: Die Soldaten zu fanatisieren und von der Sinnhaftigkeit des weiteren Kampfes zu überzeugen, selbst in militärisch aussichtsloser Lage. Im Mittelpunkt der Studie steht die Frage, auf welche Weise und mit welchem Erfolg die "politisch-weltanschaulichen" Angebote der NSFO in der Wehrmacht umgesetzt wurden und warum sie keinen Erfolg haben konnten.
Zuchthausjahre. Strafgefangener in der DDR

Hrsg. von der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS), Berlin, erschienen im
first minute taschenbuchverlag Alexander Richter
Emsdetten, Juli 2019, 183 Seiten
 
Zeitzeugen-Bericht ein/ausblenden
Politische Haft in der DDR

Wer in den 1960er Jahren in der DDR zu einer mehrjährigen Zuchthausstrafe aus politischen Gründen verurteilt wurde, musste mit einem strengen bis menschenunwürdigen Haftvollzug rechnen. Man hatte in heruntergekommenen Gebäuden unter unangenehmen bis extremen Bedingungen zu leben, was seelische und körperliche Schäden verursachen konnte, die "danach" nur schwer oder gar nicht mehr zu reparieren waren. Im Wesentlichen war man im damaligen Strafvollzug auf sich allein gestellt und gut beraten, sich vor Kriminellen und Zuträgern des Wachpersonals zu schützen und nur zu denjenigen Mitgefangenen Kontakt zu halten, die einwandfrei auf Grund politischer Delikte inhaftiert waren und sich gegenüber Angehörigen des Strafvollzugsorgans (Volkspolizei) erkennbar zurückhaltend verhielten. Der Kontakt zur Außenwelt war begrenzt: Viermal im Jahr war für je 30 Minuten der Besuch der Ehefrau bzw. von Angehörigen erlaubt, einmal im Monat konnte man einen Brief schreiben und empfangen, zum Geburtstag und zu Weihnachten wurde ein Paket gestattet. Der vorgeschriebene Arbeitseinsatz wurde, selbst bei schlechten Bedingungen und wenig Entlohnung, in aller Regel dankbar angenommen, da er vom tristen Alltag ein wenig ablenkte. Verpflegung und gesundheitliche Versorgung konnten nur als bescheiden bis ungenügend bezeichnet werden. Als junger Mann konnte man das alles irgendwie verkraften, aber dauerhafte Spuren an diese Jahre blieben.
Bund Evangelischer Pfarrer in der DDR . Christliche Helfer der SED?

IN VORBEREITUNG
Gliederung (Entwurf):
Einführung
Anfänge der SED-Kirchenpolitik: Von der Toleranz zur Konfrontation
Kurskorrektur: Kooperation, Differenzierung und Unterwanderung
Vorgeschichte des Pfarrerbundes
BILDUNG DES PFARRERBUNDES:
Gründerkreis
Ziele und Programmatik
Gremien
Publizistik
Reaktionen der Amtskirche
ARBEITSBEREICHE, ORGANISATION, AKTIVITÄTEN:
Grundsatzbeschlüsse
Klausurtagungen des Vorstandes
Anleitung durch die Koordinierungsgruppe
Sekretariat des Pfarrerbundes
Mitgliederversammlungen, Mitgliederbewegung und Vertrauensleute
Kommissionen und Studientagungen
Freundeskreis des Vereins
Pfarrertage und Fortsetzungsausschuss
BEZIEHUNGEN UND KONTAKTE:
Arbeitsgruppe Kirchenfragen des ZK der SED
Staatssekretär für Kirchenfragen
Kirchenabteilung der DDR-CDU
Arbeitsgruppe "Christliche Kreise" der Nationalen Front
Christliche Friedenskonferenz, Arbeitskreise und Bruderschaften
Landes- und Freikirchen
EXKURS: Überwachung durch das MfS
BEFOHLENE SELBSTAUFLÖSUNG
ZUSAMMENFASSUNG
 
Vom Staat finanziert ein/ausblenden
Gegen die Führung der Amtskirche

Eine Gruppierung aus evangelischen Pfarrern, Theologen, Predigern, Katecheten und Pfarrdiakonen versuchte zwischen 1958 und 1974 Amts- und Glaubensbrüder sowie Kirchenobere davon zu überzeugen, dass Christentum und Sozialismus keine Gegensätze seien und deshalb Gläubige und Kirchen in der DDR ihren Frieden mit dem Staat machen müssten. Man wollte ein Neben- und Miteinander, kein Gegeneinander, auch um in Zukunft in der atheistisch gewollten Gesellschaft überleben zu können und Freiräume für die eigene Religionsausübung zu bewahren. Derartige Auffassungen fanden bei einer kleinen Minderheit der evangelischen Geistlichen und Theologen Gehör und Unterstützung.
Bei der vorliegenden Studie handelt es sich um keine Schrift f ü r oder g e g e n den Bund der evangelischen Pfarrer, sondern um eine Publikation ü b e r diesen vom Staat lizenzierten Verein. Die vom Pfarrerbund geführten geistig-politischen Auseinandersetzungen mit Amtsbrüdern und Kirchenleitungen über das "richtige" Leben der Christen im von der SED bestimmten Staat stehen im Mittelpunkt der Arbeit.
Bundeswehrmacht? Zur Vorbereitungs- und Aufbauphase westdeutscher Streitkräfte

IN VORBEREITUNG
Gliederung (Entwurf):
Einführung
Vorgabe der alliierten Siegermächte: Totale Entmilitarisierung Deutschlands
Magna Charta der westdeutschen Wiederbewaffnung? Die "Himmeroder Denkschrift"
Denkschrift von Bundesinnenminister a.D. Gustav Heinemann
Westintegration = Teilsouveränität?

Deutsche Gegner und Kritiker der Wiederbewaffnung:
Sozialdemokraten und Gewerkschaften
Kirchen, Friedensbewegung und Kriegsdienstgegner
Lehre, Forschung, Publizistik, Kunst- und Kulturszene
Neutralisten und Unabhängige
Soldaten- und Traditionsverbände
Rechtsparteien
Marxisten-Leninisten (KPD/SED)

Geburtswehen:
Erste deutsche Wehrpflichtarmee in der Demokratie
Angehörige des Bundesgrenzschutzes als Soldaten der ersten Stunde
Übernahme von "Ehemaligen" der Wehrmacht und der Waffen-SS
Innere Führung als neues Leitbild vom "Staatsbürger in Uniform"
So viel Wehrmacht wie möglich - so viel Innere Führung wie nötig?
Erster Traditionserlass von 1965

Zusammenfassung

Zeittafel 1945-1965
Quellen/Literaturauswahl
Personenverzeichnis
 
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